Auf dem Inka Trail nach Machu Picchu –Vorbereitung, Infos und Tipps [Inkapfad]

Der Inka Trail, eine beeindruckende Wanderstrecke durch die Anden in Peru, führt zu der beeindruckenden Inka-Stadt Machu Picchu. Als historischer Pfad, Teil des alten Inka-Straßensystems, bietet der Trail auf seiner klassischen 4-tägigen Route atemberaubende Landschaften, herausfordernde Anstiege und Einblicke in die spannende Geschichte der Inkas. Die Wanderung erreicht den höchsten Punkt am „Dead Woman’s Pass“ auf 4.200 Metern, und entlang des Pfads entdeckt man faszinierende Inka-Ruinen wie Runkuracay und Sayacmarca. Erfahre im folgenden Artikel mehr über den Inka Trail und meinen Erfahrungen während der Wanderung.

Infos zum Inka Trail

Der Inka Trail ist eine der bekanntesten und beliebtesten Wanderstrecken der Welt und führt durch die Anden in Peru zu der beeindruckenden Inka-Stadt Machu Picchu.

  • Historischer Pfad: Der Inka Trail ist ein Netzwerk von alten Pfaden, die von den Inka errichtet wurden und Teil ihres umfangreichen Straßensystems in den Anden waren.
  • Ziel: Machu Picchu: Die Hauptroute des Inka Trails erstreckt sich über etwa 43 Kilometer und führt von der ursprünglichen Startposition bei Kilometer 82 bis zum berühmten Sonnentor (Intipunku) von Machu Picchu.
  • 4-Tägige Wanderung: Die beliebteste Route ist die klassische 4-tägige Wanderung, die anspruchsvolle Geländepassagen, Höhenunterschiede und beeindruckende Landschaften umfasst.
  • Höhenlage: Der Trail erreicht seinen höchsten Punkt am „Dead Woman’s Pass“ (Warmiwañusca) auf etwa 4.200 Metern über dem Meeresspiegel.
  • Inka-Ruinen: Entlang des Pfads gibt es zahlreiche archäologische Stätten und Inka-Ruinen, darunter Runkuracay, Sayacmarca und Phuyupatamarca, die die reiche Geschichte und Kultur der Inka dokumentieren.
  • Begrenzte Zugänge: Die Anzahl der täglichen Besucher für den Inka Trail begrenzt. Daher kann die Wanderung auch nur mit einem zertifizierten Wanderführer erfolgen. Er holt die erforderlichen Genehmigungen (Permits) ein.
  • Akklimatisierung: Aufgrund der Höhenlage ist eine ausreichende Akklimatisierung in der wichtig, um Höhenkrankheit zu vermeiden bzw. zu reduzieren. Hierfür bietet sich das nahegelegne Cusco super an.
  • Spektakuläre Aussichten: Der Inka Trail bietet atemberaubende Ausblicke auf die umliegenden Anden, nebelverhangene Bergpässe und toller Tier- und Pflanzenwelt.
  • Abschluss bei Machu Picchu: Die Wanderung endet mit dem eindrucksvollen Anblick von Machu Picchu, einer der bekanntesten archäologischen Stätten der Welt und ein UNESCO-Weltkulturerbe. Wanderer des Inka Trails werden damit belohnt, die ersten Gäste des Tages in Machu Picchu zu sein. So früh am Morgen ist es hier noch nicht ganz so voll, das macht das Erlebnis noch schöner.

Dauer und Länge der Etappen des Inka Trail

Je nach Tour-Anbieter variieren die Etappen etwas, da nicht alle Anbieter in den gleichen Camps übernachten und teilweise etwas andere Routen wählen. Die klassische Variante, die am häufigsten genutzt wird, ist der 4-tägige Inka Trail.

Hier ist eine grobe Beschreibung der Etappen für die klassische 4-tägige Route. Die Camps sind so aufgeführt, wie ich sie auf dem Inka Trail mit dem Anbieter G Adventures gewandert bin.

Tag 1: Kilometer 82 – Wayllabamba

  • Startpunkt: Kilometer 82 auf etwa 2.600 Meter
  • Tagesziel Wayllabamba: Etwa 3.000 Meter
  • Etappenlänge: Etwa 11 Kilometer.
  • Höhenmeter: 400 Meter bergauf
  • Dieser Tag beinhaltet einen moderaten Anstieg mit einigen steilen Abschnitten.

Tag 2: Wayllabamba – Dead Woman’s Pass – Pacaymayu

  • Wanderung über den Dead Woman’s Pass (Warmiwañusca): Er ist der höchste Punkt des Trails auf etwa 4.200 Meter
  • Tagesziel Pacaymayu: Abstieg auf etwa 3.600 Meter
  • Etappenlänge: Etwa 12 Kilometer
  • Höhenmeter: 1.600 Metern bergauf, 600 Meter bergab
  • Dieser Tag ist war für mich der anspruchsvollste, da er der steilen Anstieg zum Dead Woman’s Pass in Kombination mit der dünner werdenden Luft es wirklich in sich hat

Tag 3: Pacaymayu – Runkuracay -Wiñay Wayna

  • Der höchster Punkt des heutigen Tages ist Runkuracay auf etwa 3.950 Metern
  • Tagesziel Wiñay Wayna: Der Campingplatz befindet sich auf etwa 2.700 Metern
  • Etappenlänge: Circa 16 Kilometer.
  • Höhenmeter: 300 Meter bergauf, 1.000 Meter bergab
  • Am dritten Tag geht es überwiegend über Inka Stufen bergab. Das ist auch ziemlich anstrengend, da die Stufen alle unterschiedlich hoch und ziemlich steil sind.

Tag 4: Trail Wiñay Wayna – Machu Picchu

  • Zwischenziel ist heute Intipunku (Sonnentor): Der erste Blick auf Machu Picchu auf etwa 2.700 Metern über dem Meeresspiegel.
  • Ziel Machu Picchu: Auf etwa 2.400 Metern über dem Meeresspiegel.
  • Etappenlänge: Ungefähr 5 Kilometer
  • Höhenmeter: 150 Meter bergauf, 300 Meter bergab

Meinen detaillieren Erfahrungsbericht zu meiner Wanderung auf dem Inka Trail findest du hier.

Höhenprofil des Inka Trail – Karte

Währen der Wanderung auf dem Inkatrail befindet man sich nur am Ziel in Machu Picchu unterhalb von 2.500 Metern. Der Rest der Wanderung findet eher über 3.000 Metern statt. Im Höhenprofil kannst du erkennen, welche Höhe und Anstiege dich an welchem Tag erwarten. Das Höhenprofil bezieht sich auf die Inka Trail Wanderung innerhalb von 4 Tagen, die eingezeichneten Camps können je nach Anbieter variieren.

Die beste Reisezeit / Jahreszeit für die Wanderung auf dem Inka Trail

Die beste Reisezeit für den Inka Trail hängt von den Wetterbedingungen und anderen Faktoren ab. Generell gilt die Trockenzeit in den Anden als beste Zeit für die Wanderung. Die Haupt-Reisezeit ist von Mai bis September.

Ich habe meine Wanderung auf dem Inka Trail im April unternommen. Es hat ziemlich viel geregnet, aber es gab auch immer wieder trockene Stunden. Ich habe den Weg in dieser Nebenreisezeit auch als ziemlich voll empfunden, obwohl laut meinem Guide max. 60 Prozent der Wanderer im Vergleich zur Trockenzeit unterwegs waren. Ich würde daher immer wieder im Regen wandern um zum Ausgleich etwas weniger Mitwanderer zu haben.

Hier sind einige Überlegungen für verschiedene Jahreszeiten:

Trockenzeit (Mai bis September):

  • Dies ist die beliebteste Zeit für den Inka Trail, da die Wahrscheinlichkeit von Regen gering ist.
  • Klare Sicht und angenehme Temperaturen tagsüber erleichtern die Wanderung.
  • Die Nächte können jedoch kühl sein, besonders in höheren Lagen.

Regenzeit (Oktober bis April):

  • Während dieser Zeit ist mit häufigen Regenschauern zu rechnen, insbesondere im Dezember und Januar.
  • Die Wanderwege können schlammig und rutschig werden, was die Wanderung anspruchsvoller macht.
  • Die Landschaft ist jedoch besonders grün und blühend.
  • Im Februar ist der Inka Trail geschlossen wegen Instandhaltungsarbeiten jedes Jahr geschlossen.

Übergangszeiten (April und Oktober):

  • In diesen Monaten findet der Übergang zwischen Regen- und Trockenzeit statt.
  • Es kann zu vereinzelten Regenschauern kommen, aber auch trockene Perioden sind möglich.
  • Die Vegetation ist reichhaltig, und es gibt weniger Menschen auf dem Trail.

Die Vorbereitungen für den Inka Trail

Akklimatisierung – Gewöhne deinen Körper an die Höhe

Die meisten Touren für eine Wanderungen auf dem Inka Trail starten in Cusco oder Umgebung. Um dich deine Zeit auf dem Inka Trail vorzubereiten, kannst du am besten vorher ein paar Tage in Cusco verbringen. Die ehemalige Hauptstadt der Inka ist der perfekte Einstieg in die kommenden Tage. Die charmante Altstadt von Cusco ist ein interessanter Mix zwischen dem Reich der Inka und der spanischen Kolonialzeit.

Die richtige Ausrüstung [Packliste]

Das Wetter auf dem Inka Trail kann zu jeder Zeit wechselhaft sein und auch im Sommer kann es vor allem Nachts aufgrund der Höhenlage auch kalt werden. Es kann jedoch auch in der Nebensaison relativ warm sein, wenn sich die Sonne sehen lässt. Daher ist es sinnvoll, mehrere Lagen Anziehsachen mitzunehmen. Ich empfehle auf jeden Fall Shirts aus Merinowolle. Sie halten warm, trockenen schnell und riechen auch nach 4 Tagen wandern noch halbwegs okay – auf jeden Fall besser als alles synthetische. Regenkleidung solltest du auch einpacken und ein warmes Outfit zum schlafen. Achte bei deinem Gepäck darauf, dass es möglichst leicht ist, denn die Wanderung auf dem Inka Trail ist ziemlich fordernd.

Eine detaillierte Packliste meiner Ausrüstung auf dem Inka Trail findest du hier.

Wie schwer ist der Inka Trail [Schwierigkeitsgrad]

Die Frage lässt sich nicht so leicht beantworten und ist abhängig von individueller Fitness und Erfahrung. Du solltest dich darauf einstellen, dass du den Tagen je nachdem wie schnell du bist, 6-10 Stunden wandern wirst. Es ist teilweise schon ziemlich steil und die Höhenlage stellt eine zusätzliche Herausforderung dar, wenn dich die Höhenkrankheit erwischt. Trotzdem würde ich sagen, dass der Weg für gesunde und halbwegs fitte Menschen (mehr hierzu unter Kondition) machbar ist. Du kannst in deinem Tempo laufen und die Pausen machen, die du brauchst. Generell ist das Tempo eher langsam, da aufgrund der Höhe viele Wanderer kurzatmig sind und natürlich auch alle die Aussicht genießen möchten.

Wie gut muss die Kondition für den Inka Trail sein?

Ich bin nicht sonderlich sportlich und habe mich auf dem Inka Trail auch nicht besonders vorbereitet. Vor dem Inka Trail hatte ich keine Wandererfahrungen in Höhenlagen über 2.000 Metern, sondern bin eher ab und zu in Deutschlands Mittelgebirgen unterwegs gewesen. Ich würde nicht sagen, dass der Inka Trail für mich ein Spaziergang war, aber er gut zu machen. Ich konnte die Aussicht und die Einzigartigkeit dieser Wanderung unterwegs sehr gut genießen.

Inka Trail ohne Guide – auf eigene Faust

Der klassische Inka Trail kann nicht allein – also ohne Guide – gewandert werden. Die peruanischen Behörden haben diese Regelung eingeführt, um die sensible Natur am Inka Trail zu schützen, die Sicherheit der Wanderer zu gewährleisten und den Zustrom von Touristen zu kontrollieren.

Wenn du den Inka Trail wandern möchtest, musst du eine autorisierte Reiseagentur beauftragen. Diese Agenturen übernehmen die Organisation der Tour, einschließlich der Beantragung der erforderlichen Genehmigungen (Permits), der Bereitstellung von Guides und Trägern und die Bereitstellung der benötigen Campingausrüstung.

Buchungen und Anbieter für eine Wanderung nach Machu Picchu auf dem Inka Trail

Rechtzeitig buchen – Permit

Ein Permit für den Inka Trail ist eine Genehmigung, die es einer Person ermöglicht, auf dem klassischen Inka Trail in Peru zu wandern. Diese Genehmigung ist notwendig, um die Anzahl der Wanderer zu kontrollieren und die historischen Stätten zu schützen.

Pro Tag werden 500 Permits für Besucher verteilt. Aufgrund der großen Beliebtheit des Trails solltest du deine Wanderung auf dem Inka Trail so früh wie möglich buchen. Für die Sommermonate bedeutet das ca. 6 Monate in Voraus.

Anbieter und Kosten

Die Kosten für eine Inka Trail-Wanderung variieren je nach Dauer, gewählter Route, den enthaltenen Leistungen (z. B. Übernachtungen, Mahlzeiten, Träger) und der Saison. In der Hochsaison (Mai bis September) sind die Preise tendenziell höher. Die Kosten können zwischen etwa 800 und 1.500 Euro oder mehr pro Person liegen. Oft decken diese Preise neben dem Guides und dem Permits auch die Mahlzeiten, Unterkünfte und Ausrüstung ab. Ich habe bei dem Anbieter G-Adventure eine einwöchige Tour gebucht, bei der ich eine Woche unterwegs war und es nach der Wanderung auf dem Inka Trail noch ins Heilige Tal der Inka ging. G-Adventures hat die Reise sehr gut organisiert, das Team auf dem Trail war superprofessionell und ich habe die Zeit sehr genossen. Schau dir hier die Tour an, die ich gebucht habe.

Porter (Träger) auf dem Inka Trail

Die Wanderung auf dem Inka Trail findet bei fast allen Anbietern in kleinen Gruppen mit 8-15 Wanderern statt. Diese Wanderer werden meist von mindestens zwei erfahrenen Wanderführern begleitet. Außerdem gibt es für jede Wandergruppe noch einen Koch und eine Gruppe von Porten (Trägern).

Die Porter auf dem Inka Trail spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Wanderer und der Logistik und sind meine Helden auf dem Weg durch die Anden. Sie tragen die Ausrüstung für die Gruppe, zum Beispiel die Zelte, die Lebensmittel, Wasser und die Kochutensilien. Die Peruanischen Behörden überwachen den Einsatz der Porter stark und es ist genau geregelt, wieviel sie tragen dürfen (20kg) und wie oft sie pro Jahr den Trail gehen dürfen. Es gibt verschiedene Station auf dem Weg, an denen die Rucksäcke der Porter gewogen werden. Der Beruf des Trägers ist in der Andenregion sehr anerkannt und ein wichtiger Einkommenszweig. Es ist also nicht unbedingt gern gesehen, wenn Wanderer ihr Gepäck selbst tragen wollen.

Paket – diese Leistungen waren bei meiner Tour auf dem Inka Trail inbegriffen

Die in einer Inka Trail-Wanderung inbegriffenen Leistungen können je nach Reiseveranstalter und dem gewählten Tourpaket variieren. Hier sind jedoch einige häufig enthaltene Leistungen:

  1. Inka-Trail-Permit: Die Buchung über einen zertifizierten Anbieter beinhaltet die Erlaubnis, die den Zugang zur Route und zu den historischen Stätten ermöglicht
  2. Transport: Die An- und Abreise von Cusco zum Ausgangspunkt des Inka Trails und zurück ist oft im Paket enthalten. Dies kann den Transport per Bus und Zug umfassen.
  3. Unterkunft: Übernachtungen während der Wanderung, normalerweise in Zelten auf den ausgewiesenen Campingplätzen sind meist im Preis inbegriffen sein.
  4. Verpflegung: Die meisten Pakete enthalten Vollverpflegung, einschließlich Frühstück, Mittagessen, Abendessen und Snacks. Mahlzeiten werden oft von einem Koch zubereitet.
  5. Träger-Service: Die Dienste von Trägern, die das schwere Gepäck der Wanderer tragen, sind normalerweise im Paket enthalten. Die Wanderer müssen nur leichtes Tagesgepäck tragen.
  6. Guide: Ein erfahrener Guide begleitet die Gruppe und bietet Informationen über die Geschichte, Kultur und Umwelt entlang der Route.
  7. Campingausrüstung: Zelte, Schlafsäcke, Isomatten und andere Campingausrüstung werden vom Reiseveranstalter bereitgestellt. Schau dir meinen Artikel „Packliste für den Inka Trail“ an und erfahre, was du zusätzlich noch einpacken solltest.

Alternativen zum Inka Trail

Abseits der berühmten Pfade des Inka Trails bieten der Lares Trek und der Salkantay Trail authentische und atemberaubende Alternativen zu Perus berühmtestem Wanderweg. Diese weniger frequentierten Wanderungen führen durch die gleiche Landschaft wie der Inka Trail und bieten ebenfalls Einblicke in die Inka Kultur. Zusätzlich führen beide Trails durch Bergdörfer und ermöglichen so den Kontakt zur indigenen Bevölkerung der Anden. Für die beiden Alternativen ist kein Premit erforderlich und sie können zu vielen Zeiten noch relativ spontan gebucht werden, was die Planung der Wanderung etwas erleichtert.

Lares Trek

Der Lares Trek ist eine alternative Wanderroute zu Machu Picchu in den peruanischen Anden. Die Strecke führt durch das malerische Lares-Tal und bietet kulturelle Begegnungen mit den lokalen Quechua-Gemeinschaften. Mit Varianten von 2 bis 4 Tagen ermöglicht der Trek authentische Einblicke in das Leben in den Bergdörfern. Du kannst hier ebenso tolle Landschaften erleben wie auf dem Inka Trail. Zusätzlich führen einige Touren an heißen Thermalquellen vorbei, was nach einem Wandertag eine ganz besondere Belohnung ist. Im Gegensatz zum Inka Trail hat der Lares Trek keine Permit-Beschränkungen und bietet eine weniger überlaufene, jedoch ebenso faszinierende Route auf einem der alten Inka Wege.

Am letzten Tag für die Wanderung nach Ollantaytambo, von wo aus du mit dem Zug nach Machu Picchu fährst. Das hat den Vorteil, dass du vor deinem Besuch in Machu Picchu noch einmal duschen kannst und nicht wie die Wanderer des Inka Trails ungewaschen nach vier Tagen in den Bergen dort ankommst.

Salkantay Trail

Der Salkantay Trail ist eine weitere alternative Wanderroute auf historischen Inka Pfaden in Peru und erstreckt sich über etwa 74 Kilometer von Mollepata nach Aguas Calientes. Die Trekkingtour dauert in der Regel 4 bis 5 Tage und umfasst anspruchsvolle Abschnitte, einschließlich des höchsten Punktes am Salkantay Pass auf 4.600 Metern. Die Landschaft auf dem Salkantay Trail ist sehr abwechslungsreich und führt von schneebedeckten Gipfeln bis zu tropischen Regenwäldern. Für diese Wanderung ist keine Genehmigung (Premit) erforderlich. Sie führt wie der Lares Trek nicht direkt zu Machu Picchu sondern nach Aguas Calientes, wo du dich Nacht in einem Hotel verbringst bevor es am nächsten Tag nach Machu Picchu geht.

Fragen und Antworten zur Wanderung auf dem Inka Trail

Wo schlafe ich während der Wanderungen auf dem Inka Trail [Übernachtung]?

Der Inka Trail führt auf alten Inka Wegen durch die peruanischen Anden überwiegend durch die Natur, so dass du während dessen nur in Zelten auf ausgewiesenen Campingplätzen übernachten kannst. Es gibt keine Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels oder Guest Houses. Die Zelten und auch Isomatten und Schlafsäcke werden von vielen Veranstaltern zur Verfügung gestellt. Die Campingplätze haben Toiletten, die während meiner Wanderung in einem fragwürdigen Zustand waren. Einige Campingplätze haben auch kalte Duschen.

Welche Kleidung ist am besten geeignet [Ausrüstung]?

Hier gibt es eine kurze Zusammenfassung zur Ausrüstung. Eine detaillierte Packliste meine Ausrüstung auf dem Inka Trail findest du hier.

Gibt es Strom auf dem Inka Trail?

Nein, es gibt keinen Strom. Nimm für dein Handy, deine Kamera usw. am besten eine Powerbank mit.

Gibt es Mobilfunkempfang auf dem Inka Trail?

Es gibt nur sehr selten Handyempfang. Die Guides kennen meistens die Stellen, an denen es ein kleines bisschen Handynetz gibt.

Muss ich selbst Essen für die Wanderung einpacken [Verpflegung]?

Bei den allermeisten Touranbietern ist die Verpflegung inklusive. Ich habe während meiner Wanderung auch mal in die anderen mobilen Küchen und Speisezelte geschaut und kann berichten, dass das Essen überall sehr gut aussah und auch genug vorhanden war. Meine Wanderung habe ich mit mit G-Adventures gemacht und bei meiner Tour war das Essen herausragend. Ich war jeden Tag aufs neue beeindruckt, wie frisch und lecker das Essen trotz provisorischer Campküche war. Kleine Snacks wie zum Beispiel Müsli Riegel hatte ich zusätzlich dabei.

Gibt es auf dem Inka Trail Toiletten und Duschen?

An allen ausgewiesenen Campingplätzen gibt es Toiletten und an einigen auch kalte Duschen. Sowohl die Toiletten als auch die Duschen sind nicht im besten Zustand. Ich habe auf die Dusche verzichtet, da ich den Eindruck hatte, ich könnte dreckiger wieder herauskommen als ich hineingegangen bin.

Wo kann ich mein übriges Gepäck lagern [Gepäckaufbewahrung]?

Ich habe vor und nach meiner Wanderung durch die Anden noch andere Orte in Peru besucht und hatte daher noch mehr Gepäck als nur meine Wanderkleidung dabei. Dieses Gepäck habe ich in dem Hotel in Cusco gelagert, in dem ich vor meiner Wanderung übernachtet habe. Ich hätte das Gepäck aber auch bei meinem Touranbieter G-Adventures lagern können.

Was ist die Höhenkrankheit und wer bekommt sie?

Die Höhenkrankheit, auch als Akute Bergkrankheit (AMS) tritt auf, wenn man sich inRegionen aufhält, die über etwa 2.500 Metern liegen. Auf dieser Höhe gibt es spürbar weniger Sauerstoffmoleküle in der Luft. Die Höhenkrankheit kann jeden, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Fitnessgrad, treffen

Die Symptome können von leichten Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Atembeschwerden sein. In noch höheren lagen kann die Höhenkrankheit auch zu Lungen- oder Gehirnödemen führen.

Wie kann ich die Höhenkrankheit bei einer Wanderung auf dem Inka Trail vermeiden?

Leider gibt nicht die eine Vorbereitungsmaßnahme, die vor der Höhenkrankheit schützt. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, die Auswirkungen zumindest zu reduzieren:

  • Akklimatisierung: Nimm dir mindestens zwei Tage Zeit in Cusco oder einer anderen hohen Stadt, um dich an die Höhe zu gewöhnen, bevor du loswanderst.
  • Ausreichend Trinken: Sorg dafür, dass du genug Wasser trinkst, um hydratisiert zu bleiben. Dehydration kann die Höhenkrankheit verschlimmern
  • Kein Alkohol und Nikotin: Verzichte auf Alkohol und Zigaretten, die können die Symptome der Höhenkrankheit verschärfen.
  • Leichte Mahlzeiten: Iss nicht zu schwer und nimm leicht verdauliche Nahrungsmittel zu dir. Das hilft deinem Körper, sich an die Höhe anzupassen.
  • Cocablätter: traditionelles Mittel aus der Andenregion. Es wird angenommen, dass das Kauen von Cocablättern die Symptome der Höhenkrankheit lindern kann. Die Blätter enthalten Alkaloide wie Kokain, aber in wesentlich geringeren Mengen als die isolierte Droge

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